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Julian Kobes

Rückhaltebecken


Im Alter von 8-12 Jahren verbrachte ich einen Großteil meiner Zeit alleine in meinem Zimmer, isolierte mich von anderen Menschen und arbeitete stattdessen an Geschichten, Magazinen und Zeichnungen oder nahm Dialoge mit mir selbst auf mehreren Kassetten auf. Ich nahm die Sichtung dieser bis heute gesammelten Werke zum Anlass, eine Rauminstallation zu errichten, um den Prozess der künstlerischen Produktivität in Abschottung erfahrbar zu machen. Der Titel dieser Installation, „Rückhaltebecken™“, stellt einen ironischen Verweis auf meine damalige Vorliebe dar, für eine eigene imaginäre Firma zu arbeiten und besteht gleichzeitig aus der Metapher, dass die Ideen und Kreationen, wie in einem realen Rückhaltebecken das Wasser, von der Außenwelt zurückgehalten werden und nur für die Schöpfer selbst sichtbar bleiben. Die Installation besteht aus einem Abschottungsraum in Form von einem mit weißem Molton bespannten Holzgestell der Maße 2,20 m x 1,60 m x 2,20 m, einer roten Schreibtischplatte mit weißen Tischbeinen, einem braunen Schreibtischstuhl und blauem Teppichboden und ist somit gestalterisch von meinem eigenen realen Abschottungsraum inspiriert. Über der Schreibtischplatte befindet sich ein Transkript aller selbst eingesprochenen Kassetten-Dialoge in Form eines eingerahmten Posters, welche als eine Art Ersatz der fehlenden Kommunikation im Raum dient. Das Szenario zum Partizipieren der Installation sieht vor, den Raum einzeln in einem Zeitraum von 10-15 Minuten zu betreten, um selbstbezogen und von äußeren Einflüssen isoliert, neue zufällige Gedanken und Ideen vorzunehmen. Um diese aufzufangen, befindet sich auf der Tischplatte eine 70-seitige Schreibtischunterlage der Maße 50 cm x 70 cm, welche mit Teilen meines eigenen Materials versehen ist, jedoch genug Platz bietet, die angewandten Methoden fortzuführen oder neu zu entwickeln. Die rechte Wand ist mit einem 2 m x 1,50 m großen Whiteboard versehen, welches, genau wie die Unterlage, mit für den Abschottungsraum bereitgestellten „Rückhaltebecken™“-Stiften von der oder dem Partizipient*in editierbar ist.

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CALL ME 5 ist die Abolvent*innenausstellung des Studiengangs Kommunikationsdesign der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW). Es werden Abschlussprojekte aus den Semestern SS19 und WS19/20 gezeigt. Aufgrund der aktuellen Lage und aus Rücksicht auf die Gesundheit aller werden die Projekte in diesem Jahr im Rahmen einer Online-Publikation präsentiert. Ausstellungseröffnung und Web-Release am 04.06.2020. Weitere Infos auf Instagram oder unter mail@callme5.de.

Stoßt mit uns auf die Ausstellungseröffnung an! Donnerstag, 19:00 Uhr auf Jitsi.

Konzept und Realisierung: Julian Kobes, Emil Kowalczyk, Paulina Mohr und Sophia Weider (HAW Hamburg)

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WORKSHOP 003. Wir gestalten ein T-Shirt, laden unser Projekt hoch, wählen ein Material aus, legen die Gewinnspanne fest, teilen das Projekt, verkaufen es und werden bezahlt. Klingt einfach, ist einfach. Wären da nicht die Entscheidungen die wir vorab treffen müssen, um das T-Shirt erst einmal zu gestalten. Grün oder Gelb? Zentriert oder linksbündig? Schrift oder Bild?

Ein Workshop mit Entscheidungsfreudigkeit und entschlossenen Antworten. Wo du dich vielleicht schneller entscheidest, als du denken kannst und das Entscheiden plötzlich nicht mehr entscheidend ist. Viele Wahlmöglichkeiten sind oft überfordernd und anstrengend, deswegen zeige ich dir ein paar Methoden, die zu mehr Entscheidungsfreudigkeit tendieren und Spaß machen.

Du benötigst einen Laptop mit installierten Grafikprogrammen deiner Wahl (Analoges Arbeiten ist auch möglich, falls Möglichkeit zur Digitalisierung besteht) und einen Würfel. Eine Würfel-App oder ein selbstgebastelter Würfel mit insgesamt 21 Augen tut es auch.

Ziel des Workshops ist ein fertiges Layout für unser Shirt, welches wir am Ende des Workshops hochladen und verkaufen werden. Unentschlossenen nehme ich die Entscheidung ab, indem ich ihnen rate, sich einfach unter mail@callme5.de anzumelden. Der Start des Workshops ist am 05.06. ab 16.00 Uhr.